Carsharing-Autos fahren dank Rettungsschirm des Landes weiter

Mannheim, den 30. Juni 2020

Elke Zimmer, MdL: 4 Mio. Euro sind notwendig um die Branche zu erhalten

Die Carsharing-Anbieter im Land kämpfen auf Grund der Corona-bedingten massiven Buchungsausfälle bei Ihren Bilanzen mit roten Zahlen. Nach den Rettungsschirmen für den ÖPNV gibt es jetzt endlich auch konkrete Hilfe für die Carsharing-Branche. Am Montagabend gab die Haushaltskommission des Landes grünes Licht für einen 4 Millionen schweren Rettungsschirm.

Elke Zimmer, in der Landtagsfraktion für das Thema Carsharing zuständig, freut sich darüber besonders: „Wir bringen hier für die Carsharer im Land eine dringend notwendige Unterstützung auf den Weg. Die mittelständischen Carsharing-Anbieter in Baden-Württemberg verzeichneten im zweiten Quartal durch die Corona-Krise Umsatzeinbußen von bis zu 80 %. Ohne unsere Hilfe von vier Millionen Euro, wären viele Anbieter gezwungen, ihre Fahrzeugflotte stark zu reduzieren und die weniger lukrativen Standorte aufzugeben. So gibt es für die Carsharing-Anbieter*innen einen Zuschuss von bis zu 50 Prozent zu den Nutzungskosten.“

Ihr Kollege, Hermino Katzenstein, Vorsitzender des Arbeitskreises Verkehr der grünen Landtagsfraktion von Baden-Württemberg ergänzt: „Für die Mobilität im ländlichen Raum, die kleinen Städte und Gemeinden im Land war dies eine wichtige Entscheidung. Durch diesen Ausgleich der Nutzungskosten bleibt Carsharing in der Fläche möglich. Für uns GRÜNE ist es wichtig, mit diesem Geld ein nachhaltiges Mobilitätskonzept zu stützen, das allen Bürger*innen – ob in der Stadt oder auf dem Land – zur Verfügung steht.“

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