CarSharing in der Region Rhein Neckar

Diese Woche habe ich mich  mit Miriam Caroli von Stadtmobil Rhein-Neckar e.V. getroffen, um mich über das Angebot und das Potential von CarSharing in Mannheim auszutauschen. Ab September wird  es aufgrund eines neuen Bundesgesetzes leichter, Stellplätze an Bundesstraßen für CarSharingfahrzeuge auszuweisen. Dieses Gesetz gilt jedoch ausschließlich für Bundesstraßen. Ich setze mich dafür ein, dass es in Zukunft in Baden-Württemberg eine rechtliche Grundlage gibt, auch an Landesstraßen CarSharingparkplätze anzubieten, um das Angebot für die Nutzer*innen noch attraktiver gestalten zu können. Miriam Caroli bestätigte, dass von dem neuen Bundesgesetz eine Signalwirkung an die Kommunen ausgehe und wünscht sich ebenfalls, dass das Land bei den Regelungen für Landesstraßen mit gutem Beispiel voran geht. Schon jetzt haben die Kommunen über eine Änderung der Sondernutzungssatzung die Möglichkeit Parkplätze an kommunalen Straßen für CarSharing auszuweisen. Viele Kommunen seien hier aber noch sehr zögerlich. Die Vorteile solch einer Änderung liegen allerdings auf der Hand: CarSharing-Fahrzeuge ersetzen bis zu zwanzig private PKW. Das bedeutet, dass pro CarSharing-Fahrzeug in einem Straßenabschnitt bis zu hundert Meter öffentlicher Parkraum frei werden kann, der den Kommunen zur Verfügung steht, um den öffentlichen Raum für Fußgänger und Radfahrer deutlich attraktiver zu gestalten und die Aufenthaltsqualität auch in Bezug auf Luftreinhaltung zu verbessern. CarSharing-Nutzer*innen fahren seltener Auto, dafür häufiger mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Damit leistet CarSharing unmittelbar einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz.

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