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Elke Zimmer, MdL zur aktuellen Diskussion um den Schulversuch „Schule ohne Noten“

Mannheim, den 27. November 2017

 

„In meinen Augen ist schon der Titel des Schulversuchs irreführend. Es geht nicht darum, den Kindern keine Rückmeldungen über ihren Leistungsstand zu geben. Vielmehr geht es um eine neue und leistungsdifferenzierte Art der Rückmeldung. In der vergangenen Woche konnte ich mich im Rahmen von zwei Schulbesuchen in Mannheim zum Thema differenzierte Leistungsbeurteilung ausführlich informieren. Sowohl an der Gerhart-Hauptmann-Grundschule als auch an der Kerschensteiner-Gemeinschaftsschule hat man in den vergangenen Jahren viele und sehr gute Erfahrungen damit gesammelt, Schüler*innen nicht mit dem klassischen Zahlensystem zu bewerten, sondern Kindern und Eltern eine differenzierte Beurteilung der Leistungen und vor allem der Entwicklungen in den einzelnen Fächern zu geben. Ein Kind, welches beispielsweise in der englischen Grammatik noch Schwierigkeiten hat, aber sehr gut Vokabeln lernt, erhält dann eben nicht eine „eindimensionale“ Note. Stattdessen erfahren Schüler*innen und Eltern in Form regelmäßiger, detaillierter Leistungsrückmeldungen, wo die Kinder stehen und welche Schwächen und Stärken sie haben. So stelle ich mir motivierende und zielgenaue Leistungsrückmeldung vor.“

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