Fördermittel des Landes zur Stärkung des Zusammenlebens in den Kommunen

 

Mannheim, den 25. Oktober 2017

Mannheim erhält 65 000 für Quartiersentwicklung auf Franklin

Mit zwei Projekten hat sich die Stadt Mannheim  beim Ideenwettbewerb  des baden-württembergischen Sozialministeriums zur demografischen Quartiersentwicklung beworben. Eines davon konnte sich im Wettbewerb gemeinsam mit 53 weiteren Kommunen durchsetzen. Die Mannheimer Landtagsabgeordnete Elke Zimmer (Grüne) berichtet: „Mannheim erhält für die Quartiersentwicklung des neu entstehenden Stadtteils auf Franklin 65 000 Euro. Damit wird ein nachhaltiges Konzept für das Zusammenleben der Zukunft gestaltet.“

Auf Franklin sollen mit Unterstützung der Landesförderung ambulante Versorgungsstrukturen für ältere Menschen aufgebaut werden. Das zentrale Ziel des Projektes ist es, ein inklusives seniorengerechtes Wohnangebot zu entwickeln, welches auch über den Förderzeitraum hinaus wirkt. „Mit diesem Projekt wird den Bedürfnissen unserer modernen Gesellschaft Rechnung getragen“, erklärt die Abgeordnete, denn es würden Voraussetzungen dafür geschaffen, dass  Menschen im Quartier so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben führen können. Mannheim zeige hier vorbildhaft,  wie nachhaltige Konzepte und passgenaue Lösungen für das gesellschaftliche Zusammenleben der Zukunft  vor Ort gestaltet werden können. So würde durch die aktive Quartiersentwicklung  das Miteinander der Generationen gestärkt und Möglichkeiten dafür geschaffen, das Leben im Alter neu zu organisieren und dem steigenden Bedarf an Pflege- und Unterstützungsstrukturen gerecht zu werden.  Die Kommune  werden dabei als „Motor im Sozialraum“ gesehen und Bürger*innen neben anderen Akteuren  als Ideengeber direkt in die Entwicklung und Umsetzung eingebunden.

Der Ideenwettbewerb zur Quartiersentwicklung bildet den Auftakt für die Landesstrategie ‘Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten‘. Die gesammelten Ideen und Konzepte sollen in den kommenden Jahren gemeinsam mit den Kommunen im Land laufend weiterentwickelt werden. Unter dem Vorsitz von Staatsekretärin Bärbl Mielich hatte eine dreizehnköpfige Jury die  besten Projektideen ausgewählt und prämiert. Insgesamt waren 147 Kommunen aus ganz Baden-Württemberg dem Aufruf zum Ideenwettbewerb gefolgt. Die Preisgelder belaufen sich auf insgesamt 2,7 Millionen Euro, Auszeichnungen gab es in Höhe von bis zu 100.000 Euro. Die Preisträger werden auf einer festlichen Preisverleihung am 23. November 2017 in Stuttgart geehrt.

 

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