Land unterstützt weiterhin bei Altlastensanierung

 

Mannheim erhält über 1 Millionen für Reaktivierung belasteter Flächen

Die Landesregierung greift den Kommunen in Baden-Württemberg mit 121 Millionen Euro bei Projekten der Wasserwirtschaft und zur Beseitigung von Altlasten unter die Arme. Davon profitiert auch Mannheim.

Der Hauptanteil der Landesmittel in Höhe von 1.010.000 Euro für Mannheim, fließt in die Sanierung der Hemmerstraße in der Mannheimer Neckarstadt. „900.000 Euro gibt das Land zur Reaktivierung des Gewerbegebiets. Große Flächen des Gebietes Hemmerstraße waren wegen der Bodenverschmutzung seit 1983 schadstoffbelastet und konnten deshalb keiner Nutzung mehr zugeführt werden.“ erklärt die Mannheimer Landtagsabgeordnete Elke Zimmer (Grüne).

„Mannheim erhält zudem nochmals einen Landeszuschuss von 60.000 Euro zur Sanierung der ehemaligen chemischen Fabrik Badenia. Ebenso wird die Altlastensanierung Pfalzplatz/Weyl  auch in diesem Jahr mit 50.000 Euro durch das Land gefördert.“ zählt Elke Zimmer die Projekte auf. „Ich freue mich, dass das Land die Stadt Mannheim auch weiterhin bei der Altlastensanierung unterstützt.“

Weitere Informationen:

Das Umweltministerium investiert insgesamt 121 Millionen Euro. Die Zuschüsse ermöglichen damit den Kommunen, ihre Wasserversorgung zu modernisieren, den Schutz vor Hochwasser zu verbessern sowie die Qualität der Flüsse, Seen und des Bodens in Baden-Württemberg dauerhaft zu steigern. 50 Millionen Euro stehen bereit, damit Kommunen im Land ihre Abwasserbeseitigung modernisieren können. Maßnahmen im Bereich Wasserbau und Gewässerökologie unterstützt das Land mit 40 Millionen Euro. 23 Millionen Euro investiert das Land in die sichere Versorgung mit Trinkwasser Für die Sanierung kommunaler Altlasten sind Fördermittel in Höhe von rund acht Millionen Euro eingeplant.

Beim Förderprogramm „Wasserwirtschaft und Altlasten 2017“ handelt es sich um von den Kommunen beabsichtigte, aber noch nicht bewilligte Maßnahmen. Die endgültige Förderung der einzelnen Maßnahmen erfolgt durch separate Bewilligungsbescheide.

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