Landesweiter Ausbau des Radnetzes

 

 Elke Zimmer, MdL: „Investitionen in die Infrastruktur steigern die Attraktivität des Rads als Fortbewegungsmittel im Alltag“

 Auch Mannheim profitiert von den heute vorgestellten Bauprogrammen des Landes für Radwege an Landes- und Bundesstraßen. Das Kreuzungsbauwerk an der A 656 / L 542 ist im Bauprogramm für 2017 als laufende Maßnahme dabei. Außerdem hat das Land die Radwegquerung an der Kreuzung Goethestraße / Berliner Straße und die Radwegweisung nördlich des Neckars in sein Förderprogramm für kommunale Infrastruktur neu aufgenommen. Die weitere Antragsstellung und –genehmigung läuft nun über das Regierungspräsidium Karlsruhe. Andere Maßnahmen wie beispielsweise die Radwegführung an der Bismarckstraße und der Käfertaler Straße wurden bereits früher in das Landesprogramm aufgenommen und gefördert.

„Mit diesen Maßnahmen verbessert sich die städtische Infrastruktur für den Radverkehr weiter“, betont die Mannheimer Landtagsabgeordnete Elke Zimmer. Das Rad soll auch für den Alltag attraktiver gemacht werden. Ein möglichst lückenloses Netz gut ausgebauter Wege ist dafür eine Grundvoraussetzung. „Unser Ziel ist es, dass mittelfristig 20 Prozent aller Wege in Baden-Württemberg mit dem Rad zurückgelegt werden“, führt Zimmer weiter aus.

Mit Spannung erwartet die Abgeordnete auch die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zu einem Radschnellweg zwischen Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen bis  nach Schifferstadt, die vom Verband Region Rhein Neckar bereits in Auftrag gegeben wurde und am 29. März im Planungsausschuss vorgestellt werden wird. „Eine Radstrategie über die Landesgrenze hinweg. Da zeigt die Metropolregion, wie es gehen kann“, freut sich Elke Zimmer.

Weitere Informationen:

  • Das Land Baden-Württemberg hat 2016 eine umfassende Radstrategie sowie die Pläne für ein Alltagsradnetz Baden-Württemberg beschlossen. Der Radwegebau wird strategisch angegangen und zunächst die Bedarfe genau analysiert: wo sind besonders viele Pendler unterwegs sind? An welchen Stellen besteht nachweislich Ausbaubedarf? Wo besteht besonders viel Potential,  die Menschen zum Umstieg auf das Rad zu mobilisieren? Entsprechend wird das Gesamtprojekt „Radnetz Baden-Württemberg“ Schritt für Schritt umgesetzt. Bis 2030 soll es auf 7000 Kilometern neu gebauter, erweiterter bzw. besser miteinander vernetzter Radwege alle Ober- und Mittelzentren über Hauptrouten nach einheitlichem Standard verbinden. Das Land unterstützt daher die Kommunen durch eine Zustandserfassung der Wege und  Handreichungen, um etwa eine einheitliche Beschilderung sicherzustellen. Bis Ende 2017 wird das Land zudem selbst insgesamt 1,4 Millionen Euro in eine durchgehende und einheitliche Beschilderung investiert haben.
  • An Bundesstraßen beginnen die Regierungspräsidien 2017 Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von 6 Mio. Euro (18 KM), an Landesstraßen mit einem Volumen von 19 Mio. Euro (59 KM)
  • Für Projekte aus Förderprogramm für kommunale Infrastruktur sind 2017 über 21 Millionen Euro eingeplant.

 

 

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