©Elke Zimmer/mit freundlicher Genehmigung der DB Sicherheit GmbH

Mehr Sicherheit in Bussen und Bahnen

 

In diesem Jahr haben sich die Meldungen über Vandalismus und tätliche Übergriffe auf Fahrgäste und Bahnmitarbeiter*innen in Bussen und Bahnen in Baden-Württemberg gehäuft. Deshalb habe ich im Juli einen Antrag gestellt und die Landesregierung um einen Bericht zur Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln gebeten. Die Ergebnisse dieses Berichts sind besorgniserregend.

So ist die Zahl der Aggressions- und Bedrohungsdelikte im öffentlichen Personenverkehr in den Jahren 2015 und 2016 deutlich gestiegen. Für 2017 fällt diese Zahl tendenziell sogar noch höher aus. Hier müssen wir handeln. Die Unternehmen müssen noch stärker mit Land und Bund bei der Sicherheitsvorsorge in Bussen und Bahnen zusammenarbeiten, um Aggressions- und Gewaltdelikte wirkungsvoll reduzieren zu können. Es gibt durchaus Mittel, für die Sicherheit von Fahrgästen und Personal zu sorgen, die sich nicht im Einsatz von Überwachungskameras erschöpfen. Sowohl die tatsächliche Sicherheit als auch das subjektive Sicherheitsgefühl sind neben einem guten, komfortablen und preiswerten Angebot unbedingte Voraussetzung für eine hohe Akzeptanz der öffentlichen Verkehrsmittel.

Als Regierungspartei setzen wir uns für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs im ländlichen Raum und in den Städten Baden-Württembergs ein. Wir wollen dabei ein übergreifendes, verlässliches Mobilitätsangebot schaffen, damit alle Kommunen im Stundentakt angebunden sind und ausreichend Busse fahren. Das heißt selbstverständlich auch, dass wir dafür Sorge tragen, dass Bürger*innen sich in öffentlichen Verkehrsmitteln sicher fühlen.

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