Praktikumsbericht: 5 spannende Tage in Mannheim und Stuttgart

 

Junge Menschen sind nicht an Politik interessiert? Weit gefehlt. In meinem Büro melden sich immer wieder junge Menschen, die sich für die Tätigkeit einer Politikerin interessieren und sich nach der Möglichkeit erkundigen ein Praktikum zu absolvieren. Oft findet dies im Rahmen der beruflichen Orientierung an Schulen oder als Praxisanteil im Studium statt. Anfang Juli hat Hanna mein Team und mich eine Woche lang begleitet und das obwohl sie eigentlich schon Ferien hatte. Ganz herzlichen Dank für dieses tolle Engagement und für den nachstehenden Praktikumsbericht.

Hanna, 18 Jahre, Schülerin:

„Ich hatte die Möglichkeit für eine Woche sowohl bei Elke Zimmer im Büro mitzuarbeiten, als auch sie selbst auf einige Termine zu begleiten. Am Montagmorgen bin ich zuerst sehr herzlich von Elkes Mitarbeiterinnen begrüßt worden. Ich habe eine kleine Einführung bekommen, wonach ich den Mitarbeiterinnen über die Schulter schauen durfte, aber auch selbst eigene kleine Aufgaben übernahm.  Schon der erste Tag ging sehr schnell vorbei. Dienstags war ich nur morgens kurz im Büro, da ich abends Elke zum Bürgerrat Demokratie begleitet habe. Dies war eine Diskussionsrunde zu den Stärken und Herausforderungen unserer Demokratie. An diesem Abend durfte ich neue und interessante Erfahrung machen. Am nächsten Morgen folgte der nächste Termin. Dieser fand beim Mannheimer Institut statt. Es ging um islamische Seelsorge, womit ich im Voraus nie konfrontiert war. Dennoch konnte ich die Gespräche gut verfolgen, auch wegen der großartigen Unterstützung von Elke. Donnerstags fuhren wir gemeinsam zum Stuttgarter Landtag. Dieser Tag war mit Abstand der anstrengendste, aber auch der spannendste für mich: Ich durfte beim Arbeitskreis Bildung der GRÜNEN Landtagsfraktion und beim Ausschuss für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg anwesend sein.

Dann kam leider auch schon der letzte Tag meines Praktikums. Morgens waren wir in der Integrierten Gesamtschule Mannheim Herzogenried. Hier haben wir inklusiven Unterricht beobachtet. Dies fällt in Elkes fachpolitischen Zuständigkeitsbereich Inklusion in der Bildung. Schon nach dieser einen Woche habe ich einen sehr breiten Einblick in den Alltag einer Landtagsabgeordneten bekommen. Ich habe mich mit jedem Tag weiter eingearbeitet und immer mehr verstanden worum es bei dieser Arbeit geht.

Zum Abschluss kann ich sagen, dass ich sehr offen an dieses Praktikum herangegangen bin und positiv überrascht wurde. Meine Aufnahme durch alle Beteiligten war sehr herzlich und zuvorkommend. Ich nehme viele neue Erfahrung und Eindrücke mit. Dafür bin ich Elke, sowie ihren Mitarbeiterinnen sehr dankbar.“

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