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Stellungnahme der Sprecherin der Landtagsfraktion für ÖPNV Elke Zimmer zu: Mehr Straftaten in Zügen und an Bahnhöfen im Südwesten

Stuttgart, den 21. 08.2018

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„Baden-Württemberg wird zunehmend ein Land der Bus- und Bahnfahrer*innen. Das ist angesichts von Klimawandel und dreckiger Luft in unseren Städten absolut wünschenswert. Die Attraktivität und die Akzeptanz des öffentlichen Nahverkehrs im Land hängt jedoch entscheidend von dessen Zuverlässigkeit  ab – und ob sich die Menschen in Bus und Bahn sicher fühlen.

Es kann uns daher nicht zufriedenstellen, dass die Straftaten zunehmen. Für uns bedeutet das: Die Verkehrsunternehmen sollten bei ihren bestehenden Sicherheitskonzepten weiter nachbessern. Sie sollten stärker mit der Polizei bei der Sicherheitsvorsorge zusammenarbeiten und deren fachliche Expertise noch mehr nutzen.

Das Land unterstützt die Unternehmen bei ihren Bemühungen. Mit der DB Regio AG entwickelt das Verkehrsministerium zurzeit das Sicherheitskonzept weiter, um so insbesondere Schwerpunktbereiche besser abzudecken. Vor diesem Hintergrund begrüßen wir es, dass das Verkehrsministerium in den neuen Verträgen mit der DB Regio AG bereits eine feste Quote für Sicherheitspersonal vereinbart hat. Seit Ende 2016 wird in unseren Nahverkehrszügen Sicherheitspersonal in Doppelstreife eingesetzt. Baden-Württemberg spielt in diesem Bereich bundesweit eine Vorreiterrolle.“

 

 

 

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