Radschnellweg: Radtour mit dem ADFC

Um die Verkehrswende zu schaffen, braucht es gute und sichere Alternativen zum täglichen Pendeln mit dem eigenen Auto. Eine dieser Alternativen gerade in unserem meist flachen und dicht besiedelten Ballungsraum ist das Pendeln mit dem Rad. Damit dies nicht nur innerorts möglich ist, sondern auch innerhalb der Metropolregion Rhein-Neckar braucht es ein gut ausgebautes Radwegenetz und sogenannte Radschnellwege, wie die geplante Verbindung zwischen Mannheim und Heidelberg. Mit ihnen wird der Radverkehr zukünftig auch über längere Distanzen attraktiv und damit auch beispielsweise für Berufspendler*innen im Alltag machbar. Die Planungen für den Radschnellweg Mannheim – Heidelberg sind schon weit fortgeschritten. Schon im kommenden Jahr werden die Planfeststellung und erste Baumaßnahmen erfolgen können. Grund genug um sich ein Bild vor Ort zu verschaffen und noch offene Fragestellungen mit den Fachleuten ADFC und interessierten Bürger*innen zu diskutieren. Gemeinsam mit meiner Heidelberger Fraktionskollegin Theresia Bauer (Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst) veranstaltete ich darum im Oktober eine Radtour entlang der geplanten Radschnellwegtrasse. Unter fachkundiger Begleitung des ADFC gab es mehrere Stopps, an denen die zukünftige Trassenführung im Detail besprochen wurde. Beispielsweise ging es um die Führung des zukünftigen Radschnellweges durch die Sportflächen im Pfeifferswörth und um die Gestaltung der Querung der L538 zwischen Feudenheim und Ilvesheim. Hier wurde diskutiert ob an dieser Stelle ein sogenannter holländischer Kreisel umgesetzt werden könnte. Der Vorsitzende des ADFC Mannheim e.V. Dr. Gerd Hüttmann konnte in diesen und vielen weiteren Fragen wertvollen fachlichen Input geben und die Diskussion für alle Teilnehmenden bereichern. Der aktuelle Planungsstand des Projektes und viele weitere Informationen sind über diese Homepage abrufbar.

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