Zimmer und Tuncer (GRÜNE): „Investitionen in die Radinfrastruktur tragen dazu bei, dass das Fahrrad Teil der Alltagmobilität wird.“
Die Metropolregion Rhein-Neckar profitiert von den heute vorgestellten Bauprogrammen des Landes für Radwege an Landes- und Bundesstraßen. Der 2,2 Kilometer lange Abschnitt des Radschnellweges Heidelberg-Mannheim entlang der L597 zwischen Mannheim-Friedrichsfeld und Ladenburg ist in der Umsetzung.
„Mit dem Neu- und Ausbau dieser Radwege wird die Infrastruktur für Radfahrende im Rhein-Neckar-Raum deutlich verbessert und trägt dazu bei, dass das Fahrrad Teil der Alltagsmobilität wird“, betonen die beiden Landtagsabgeordneten Fadime Tuncer (Weinheim) und Elke Zimmer (Mannheim). „Um noch mehr Menschen vom Rad als Verkehrsmittel zu überzeugen, brauchen wir ein möglichst lückenloses Netz gut ausgebauter Wege. Denn mittelfristig wollen wir erreichen, dass 20 Prozent aller Wege in Baden-Württemberg mit dem Fahrrad zurückgelegt werden.“
Grundlage ist der Bedarfsplan für Radwege des Verkehrsministeriums, der seit 2023 umgesetzt wird. „Fast jeder besitzt ein Fahrrad und nutzt es auch. Wir räumen der notwendigen Infrastruktur daher hohen Stellenwert ein“, erklärt Elke Zimmer. Ihre Weinheimer Fraktionskollegin Fadime Tuncer ergänzt: „Der Radschnellweg RS2 zwischen Heidelberg und Mannheim ist ein zentrales Infrastrukturprojekt zur Förderung des Pendlerverkehrs in der Metropolregion Rhein-Neckar.“ Die ca. 24 km lange Gesamtstrecke soll eine schnelle, direkte Verbindung zwischen den Städten und den anliegenden Gemeinden ermöglichen.
Ziel des Bedarfsplans ist es, bis Ende 2030 Verbesserungen auf insgesamt 860 Kilometern an Bundes- und Landesstraßen sowie bei Radschnellverbindungen zu erreichen. Durch eine klare Priorisierung werden die wichtigsten und dringendsten Projekte zuerst umgesetzt.