„Das Land nimmt seine Verantwortung für eine ganzheitliche Verkehrspolitik wahr. Es unterstützt die Kommunen gezielt dabei, ihre Straßeninfrastruktur zu erhalten und Ortszentren so umzugestalten, dass die Lebensqualität für die Bevölkerung vor Ort verbessert wird. Für Mannheim bedeutet das konkret eine Landesförderung in Höhe von 463.500 Euro für die bewilligte Maßnahme zum Umbau des Platzes an der Haltestelle Hauptbahnhof Süd. Dies sind Mittel aus dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz“, erklärt die Mannheimer Landtagsabgeordnete Elke Zimmer.
Die Planung sieht vor, dass die Haltestelle umverleget wird, damit der Platz umgestaltet und als Aufenthaltsort genutzt werden kann. Fuß- und Radverkehr werden in der Planung priorisiert. Dazu ist u.a. die Entsiegelung von Teilflächen, Pflanzung von neuen Bäumen und die Errichtung von Grüninseln mit Sitzmöglichkeiten vorgesehen. Neben den Mitteln, die die Kommunen aus dem Finanzausgleich pauschal vom Land für ihre Verkehrsinfrastruktur erhalten, gibt es für zahlreiche Maßnahmen Fördermöglichkeiten nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG). In diesem Jahr unterstützt das Land insgesamt 60 neue Projekte mit einem Fördervolumen von rund 52 Millionen Euro für das Programm „Kommunaler Straßenbau“ von 2026 bis 2029. Dadurch werden Investitionen von insgesamt rund 100 Millionen Euro ausgelöst.