2,3 Millionen vom Land für Digitalisierungsstrategien

Mannheim, den 04. Mai 2018

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GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG der Abgeordneten Bauer, Katzenstein, Kern, Sckerl und Zimmer

Virtuelle Wegweiser werden prämiert

Die Metropolregion Rhein-Neckar erhält vom Land 45.000 Euro für die Förderung von digitalen Projekten und Strategien vor Ort. Im Rahmen des Landeswettbewerb „Digitale Zukunftskommune@bw“ wurde der Verband Region Rhein Neckar als interkommunaler Zusammenschluss am Donnerstag in Stuttgart prämiert. Mit der Auszeichnung verfolgt die Landesregierung das Ziel, erfolgreiche Digitalprojekte hin zu bürgernahen Dienstleistungen und grundlegenden Infrastrukturen zu stärken und Digitalstrukturen in den Kommunen nachhaltig und flächendeckend aufzubauen.

Die grünen Landtagsabgeordneten der Metropolregion Theresia Bauer, Hermino Katzenstein, Manfred Kern, Uli Sckerl und Elke Zimmer begrüßen diese Entscheidung der Jury. Sie sind sich sicher, dass die digitale Infrastruktur ausschlaggebend bei der Standortfrage ist und sehen die nun ausgezeichneten Kommunen in einer Vorreiterrolle: „Mit dem Landeswettbewerb belohnen wir nicht nur wegweisende Ideen. Wir geben auch den Anstoß, weitsichtige Strategien zur Digitalisierung zu entwickeln, die dann wiederum anderen Kommunen als Vorbild dienen. So können wir den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort künftig das Leben erleichtern und das soll ja schließlich das Ziel der Digitalisierung sein.“ Als visionäre Strategie wurde das Konzept des Verband Region Rhein-Neckar ausgewählt. „Die Digitalisierung verändert viele Abläufe und Gewohnheiten von Grund auf. Um die Herausforderungen der Zukunft – vom demografischen Wandel über die Energiewende bis zu modernen Bürgerdiensten –  gemeinsam stemmen zu können, braucht es die richtigen Konzepte. Die jetzt ausgezeichneten innovativen Konzepte zeigen, dass wir die digitale Zukunft in unserem Land vor Ort aktiv gestalten können“, sind sich die grünen Landespolitiker*innen einig.

Für Digitalisierungsstrategien der ausgezeichneten Kommunen stellt das Land insgesamt 2,3 Millionen Euro zur Verfügung. Nach dem Testlauf in den Kommunen wird die Jury bewerten, welche Digitalisierungsstrategien mit besonderen Ideen am meisten überzeugen. Diese können dann den Zuschlag zur Realisierung erhalten.

 

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