Gemeinsame Pressemitteilung: Die Wärmewende in Mannheim – Viele interessierte Gäste bei Infoveranstaltung der Abgeordneten

Gemeinsame Pressemitteilung: Die Wärmewende in Mannheim – Viele interessierte Gäste bei Infoveranstaltung der Abgeordneten

„Die Wärmewende ist einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg zu Klimaneutralität. Dass wir in Baden-Württemberg bei der verbindlichen kommunalen Wärmeplanung schon im Jahr 2020 bundesweit eine Vorreiterrolle eingenommen haben, schafft frühe Planungssicherheit für unsere Bürger*innen. Und Mannheim ist mit dem Klimaschutzaktionsplan anderen Kommunen bereits einen Schritt voraus“, freuen sich die beiden Mannheimer Landtagsabgeordneten Dr. Susanne Aschhoff und Elke Zimmer.

Die beiden Landespolitikerinnen hatten am Donnerstag den 08. Februar 2024 alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, an der trotz Faschingsanfang viele interessierte Mannheimer*innen teilnahmen. Der Gebäudesektor ist eines der Sorgenkinder in Sachen CO2-Emission. Das liegt vor allem an der Art der Wärmegewinnung aber natürlich auch an Themen wie der Gebäudedämmung, der Nutzung von Abwärme und vielem mehr. Der kommunale Wärmeplan basiert auf dem Szenario bis 2040 in der Wärmeversorgung klimaneutral zu sein. Bis 2030 soll der CO2-Ausstoß durch Wärmeverbrauch bereits auf ¼ reduziert werden. Den konkreten Fahrplan zu diesem Ziel stellte Georg Pins anschaulich dar und beantwortete viele Detailfragen. Mannheim sei in der glücklichen Lage, dass schon 60% der Haushalte mit Fernwärme versorgt werden, erklärte Georg Pins in seinem Fachvortrag. Dieses Netz solle sozusagen organisch weiter wachsen. Aber auch andere Arten der Wärmeversorgung böten sich in bestimmten Gebieten an. Pins weist in diesem Zusammenhang auf die Beratung durch die Fachleute und die passgenaue Förderung über die städtische Klimaschutzagentur hin. Diese werde auch mit Infoveranstaltungen gezielt in die Stadtteile kommen.

Die Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Mannheimer Gemeinderat Nina Wellenreuther erläuterte als klima- und energiepolitischer Sprecherin ihrer Fraktion nochmals die große Bedeutung des kommunalen Prozesses: „Mit der Beratung und dem Beschluss der kommunalen Wärmeplanung am 22. Februar 2024 im Ausschuss für Umwelt und Technik sowie dem Gemeinderat am 12. März 2023 fällt der Startschuss für die Bürger*innen ihre Optionen klimafreundlich zu heizen, zu überblicken. Passgenau auf das eigene Haus zugeschnitten. Relevant wird das natürlich erst wenn die eigene Heizung kaputt geht oder eine neue geplant ist. Mit der kommunalen Wärmeplanung macht sich Mannheim auf den Weg klimafreundlich zu heizen, ein großer Baustein für den Mannheimer Klimaschutz. Denn der Wärmesektor ist für ca. 40% der CO2 Emissionen verantwortlich und somit eine große Stellschraube.“

Die beiden Abgeordneten weisen abschließend auf die Verantwortung aller hin: „Die Wärmewende ist eine große Aufgabe für uns alle, für die wir auch gemeinsam die Verantwortung tragen. Die Lösungen dafür sind aber höchst individuell und eine gute Begleitung durch Klimaschutzagentur, Stadt und auch durch Energieanbieter wie die MVV ist für die Menschen von allergrößter Bedeutung, um die für sie beste Lösung zu finden.“

Weitere Infos finden Sie unter nachstehendem LINK. Die komplette Veranstaltung kann unter diesem LINK nachgeschaut werden.

Den Nachrichtenbeitrag des RNF finden Sie unter diesem LINK.

Demokratie in Gefahr? Aus der Vergangenheit lernen

Demokratie in Gefahr? Aus der Vergangenheit lernen

Die Landtagsabgeordneten Elke Zimmer und Dr. Susanne Aschhoff laden zur Führung durchs NS-Dokumentationszentrum im MARCHIVUM.

Wie gefährdet ist unsere Demokratie? Haben wir aus der Vergangenheit gelernt oder gibt es Parallelen zu den 1930er Jahren? Diesen und vielen weiteren spannenden Fragen widmet sich die Veranstaltung „Demokratie in Gefahr? Aus der Vergangenheit lernen“ am Sonntag, 25. Februar, 11.30 Uhr, im MARCHIVUM. Die Grünen Landtagsabgeordneten Elke Zimmer und Dr. Susanne Aschhoff laden ein zu einer Führung durch das NS-Dokumentationszentrum und einer anschließenden Diskussion mit Dr. Harald Stockert, dem Direktor des MARCHIVUM.

„Nie wieder ist jetzt: Diesen Ruf gilt es, weiterzutragen und deutlich zu machen, wie wichtig es ist, unsere Demokratie zu schützen und als Demokrat*innen zusammenzustehen“, betonen die Abgeordneten. „Um zu verhindern, dass Geschichte sich wiederholt, ist es wichtig, die Vergangenheit zu kennen.“ Die multimediale und interaktive Dauerausstellung „Was hat das mit mir zu tun?“ im MARCHIVUM erzählt die historische Entwicklung in Mannheim während der NS-Diktatur. Sie stellt Fragen nach dem Wie und Warum an unsere eigene Geschichte, um ein Verständnis dafür zu entwickeln, dass unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung nicht selbstverständlich ist, sondern stets gegen antidemokratische Tendenzen von uns allen verteidigt werden muss.

Die Teilnahme ist kostenlos. Zur besseren Planung bitten Zimmer und Aschhoff um eine kurze Anmeldung per Mail an elke.zimmer@gruene.landtag-bw.de oder telefonisch unter 0621-12807302. Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich.

GRÜNER Neujahrsempfang: Gelungener Auftakt in ein wichtiges Jahr

GRÜNER Neujahrsempfang: Gelungener Auftakt in ein wichtiges Jahr

Mit dem diesjährigen Neujahrsempfang der GRÜNEN Gemeinderatsfraktion im Mannheimer MARCHIVUM starteten wir Mannheimer GRÜNEN mit vielen Gästen aus Politik und Stadtgesellschaft in ein wichtiges Wahljahr. Wie wichtig es ist, dass die Grünen in Mannheim auch im kommenden Gemeinderat mit starker Stimme vertreten sein werden, machten die beiden Fraktionsvorsitzenden Nina Wellenreuther und Stefanie Heß in ihren Reden deutlich. Gerade jetzt gilt es wichtige soziale und ökologische Projekte abzusichern und gemeinsam mit den Menschen Perspektiven zu entwickeln und unsere Stadt zukunftssicher aufzustellen. Eine Politik des „Ja, aber“ bringt uns nicht weiter. Wir müssen Dinge mutig anpacken, sei es bei der Verkehrswende in den Stadtteilen und unserer Innenstadt, der Frage nach dem Umgang mit unbebauten Flächen oder natürlich ganz aktuell bei der Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung. Aber auch die Verwirklichung von Bildungsgerechtigkeit und die Schaffung von mehr Plätzen mit hoher Qualität in der Betreuung braucht eine progressive Mehrheit in unserem Gemeinderat. Dafür treten tolle und engagierte Menschen auf unserer Liste an, die sich im Rahmen des Empfangs den Gästen vorgestellt haben. Aber auch die Bedeutung der bevorstehenden Europawahl gerade für die Weiterentwicklung des Local Grean Deal und die Sicherung der Biodiversität wurde gemeinsam mit unserer Bundestagsabgeordneten Melis Sekmen und unserer Ersten Bürgermeisterin Prof. Diana Pretzell in den Blick genommen. Dieses Jahr wird uns nicht nur als Wahlkämpfer*innen herausfordern. Viele politische Weichenstellungen müssen getroffen werden. Gemeinsam werden wir sie gut meistern und freuen uns über viele Unterstützer*innen für unsere GRÜNEN Ideen.

Gedenken: Aus der Vergangenheit lernen

Gedenken: Aus der Vergangenheit lernen

Am 27. Januar 1945 wurden die Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz von den Soldaten der Roten Armee befreit. An diesem Tag begehen wir in jedem Jahr den Internationalen Gedenktag für die Opfer des Holocaust.  In diesem Jahr ist es besonders wichtig, unseren jüdischen Freund*innen zu zeigen, dass wir auch in Krisenzeiten zusammenstehen und über aktuellen Konflikten niemals vergessen, welch unvorstellbares Leid von Deutschland aus, über Jüd*innen weltweit gebracht wurde. Anlässlich des diesjährigen Gedenktages lud die Stadt Mannheim zu einer Gedenkstunde in die Jüdische Gemeinde Mannheim ein. Mich hat besonders betroffen gemacht, dass die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Mannheim Frau Prof. Deborah Kämper in ihrer Begrüßung den Gästen dankte, dass sie trotz der aktuellen Lage in die jüdische Gemeinde kommen und nicht aus Angst vor möglichen Übergriffen jüdischen Gotteshäusern fernbleiben. Das ist erschütternd und darf nicht sein. Gestaltet wurde der Abend von über 80 Mannheimer Schüler*innen, die sich auf ganz unterschiedliche Weise mit Kindern und Jugendlichen als Opfer der Nationalsozialist*innen auseinandergesetzt haben. Mit ganz unterschiedlichen Formaten, die szenische Lesungen, Dialoge mit Künstlicher Intelligenz, Lieder und Theaterszenen beinhalteten zeigten diese jungen Menschen die ganze Brutalität eines menschenverachtenden Systems in dem die Würde des Menschen mit Füßen getreten wird. Auch heute sitzen in unseren Parlamenten und Gemeinderäten wieder Vertreter*innen einer Partei, die Deportationspläne ersinnt. Eine Partei, die bei den bevorstehenden Wahlen weiter an Einfluss gewinnen könnte. Der Ruf „Nie wieder ist jetzt!“ muss darum heute lauter sein als jemals zuvor. Den Schüler*innen und ihren Lehrkräften danke ich für ihre Beiträge und vor allem dafür, dass sie Erinnerung weitertragen und noch mehr Menschen zugänglich machen.

Gemeinsame Pressemitteilung: Die Wärmewende in Mannheim – Viele interessierte Gäste bei Infoveranstaltung der Abgeordneten

Termine: Online-Veranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung & Führung durch das NS-Dokumentationszentrum

Online-Infoveranstaltung zum Stand der kommunalen Wärmeplanung in Mannheim am 08. Februar um 19:00 Uhr via ZOOM

Ein kommunaler Wärmeplan gibt eine planerische Grundlage, um eine klimaneutrale Wärmeversorgung zu erreichen und damit den CO2-Ausstoß drastisch zu senken. Wie der Stand in Mannheim derzeit ist und welche Vorteile diese Planung für die Menschen vor Ort bringt, werden Georg Pins, Leiter der Abteilung Klimaschutz bei der Stadt Mannheim und Nina Wellenreuther, Sprecherin für Energie und Klimaschutz der GRÜNEN Gemeinderatsfraktion Mannheim in ihren fachlichen Inputs darstellen. Im Anschluss daran ist Raum für Fragen. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.  Unter diesem LINK geht es zum Zoom-Meeting.

„Demokratie in Gefahr? –Aus der Vergangenheit lernen“ Kostenlose Führung NS-Dokumentationszentrum mit anschließender Diskussion am 25. Februar um 11:30 Uhr im MARCHIVUM „Nie wieder ist jetzt!“ – Diesen Ruf gilt es weiterzutragen und deutlich zu machen, wie wichtig es ist, unsere Demokratie zu schützen und als Demokrat*innen zusammenzustehen. Um zu verhindern, dass Geschichte sich wiederholt, ist es wichtig, die Vergangenheit zu kennen. Darum lade ich am Sonntag, den 25. Februar um 11:30 Uhr gemeinsam mit meiner Fraktionskollegin Dr. Susanne Aschhoff zu einer Führung durch das NS-Dokumentationszentrum und einer anschließenden Diskussion mit Dr. Harald Stockert, dem Direktor des MARCHIVUM ein. Die Teilnahme ist kostenlos. Zur besseren Planung freuen wir uns um eine kurze Anmeldung per Mail oder telefonisch unter 0621-12807302.