Besondere Würdigung des Mannheimer Nationaltheaters

Mannheim erhält 40 Millionen vom Land für die Generalsanierung

Die Mannheimer Landtagsabgeordnete Elke Zimmer (GRÜNE) teilte heute mit, dass die Haushaltskommission, in der Vertreter der Regierung und der Regierungsfraktionen sitzen, eine Beteiligung an den Kosten der anstehenden Generalsanierung des Mannheimer Nationaltheaters in Höhe von 40 Millionen Euro beschlossen hat.

 

„Mit dem Beschluss der Haushaltskommission erhält die Stadt Mannheim zum frühest möglichen Zeitpunkt Planungssicherheit. Die verbindlichen Zusagen aus Bund und Land sind Grundlage für die weiteren Pläne zur Sanierung“, ist Elke Zimmer überzeugt. Als rein kommunal geführtes Theater fällt das Mannheimer Nationaltheater nicht in die Zuständigkeit des Landes. Dass es nun dennoch in den Genuss einer so hohen Sonderförderung durch das Land komme, zeige deutlich, welch hohen Stellenwert das Mannheimer Theater in der Kulturlandschaft des Landes einnehme, betont die GRÜNE Abgeordnete. Gemeinsam mit dem kulturpolitischen Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion, dem Schwetzinger Landtagsabgeordneten Manfred Kern, hatte Elke Zimmer schon vor der Sommerpause auf die Dringlichkeit einer verbindlichen Zusage hingewiesen und um Unterstützung geworben. Mit Erfolg: „Mein besonderer Dank gilt unserer Finanzministerin Edith Sitzmann, unserem Fraktionsvorsitzenden Andreas Schwarz und selbstverständlich Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Das Bekenntnis des Landes zum Mannheimer Nationaltheater war bereits vor der Sommerpause klar formuliert. Nun folgen den Worten auch Taten“, stellt Elke Zimmer fest. Auch während des Sommers war Elke Zimmer in Sachen Nationaltheater unterwegs. So lud sie den Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN im Landtag bei seinem Besuch in Mannheim auch ins Nationaltheater ein. Gemeinsam mit dem Mannheimer Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz tauschten sich Zimmer und Schwarz auch mit dem geschäftsführenden Intendanten des Nationaltheaters Marc Stefan Sickel aus. Die anstehende Generalsanierung dieses größten kommunal geführten Vierspartenhauses Europas mit einem geschätzten Kostenvolumen von 200 Millionen stellt die Stadt Mannheim vor große Herausforderungen. Sie müsste als alleinige Betreiberin des Theaters auch die Kosten der Sanierung des denkmalgeschützten Baus am Goetheplatz aus eigenen Mitteln bestreiten. „Dass Bund und Land mit solch hohen Fördersummen die Stadt Mannheim bei dieser Aufgabe unterstützen, kann nicht hoch genug gewürdigt werden“, sind sich die Abgeordneten Kern und Zimmer einig.

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