Einsatz von Mikroplastik muss reduziert werden

Mannheim, den 12. Juni 2019

 

Landesregierung will die finanzielle Förderung für den Einsatz von Plastikgranulat auf Sportplätzen einstellen

Die EU plant den Einsatz von Mikroplastik zu reduzieren und künftig auf die winzigen Plastikteilchen weitestgehend zu verzichten. Dies betrifft auch den Sport. Denn Kunstrasenplätze sind eine der größten Quellen für Mikroplastiken in Deutschland, da das Kunststoffgranulat zum Auffüllen des Plastikrasens verwendet wird. Durch Wind und Regen gelangt das Granulat, welches häufig aus recycelten Autoreifen besteht, in die Umwelt. Die Mannheimer Landtagsabgeordnete Elke Zimmer und ihre beiden Fraktionskolleginnen und -kollegen im Gemeinderat Gabriele Baier, umweltpolitische Sprecherin und Raymond Fojkar, sportpolitischer Sprecher der GRÜNEN Gemeinderatsfraktion begrüßen darum die Nachricht, dass das Land zukünftig keine finanzielle Förderung mehr für den Einsatz von Plastikgranulat auf Sportplätzen einsetzen will.

Elke Zimmer berichtet: „Der Umweltausschuss hat dies in seiner Sitzung vor den Pfingstfeiertagen beschlossen. Das ist absolut richtig und begrüßenswert. Plastikfreie Alternativen müssen auch in diesem Bereich unbedingt gefördert werden.“

Gabriele Baier und Raymond Fojkar befassen sich schon lange mit dem Thema: „Kunstrasenplätze tragen letztlich zur Versiegelung unserer Böden bei und beeinträchtigen damit deren ökologische Wertigkeit. Nahezu unverrottbare Plastikgranulate landen am Ende in unseren Gewässern und beeinträchtigen auch die Gesundheit von Tieren und Menschen.“

Die drei GRÜNEN-Politikerinnen und -Politiker sind sich einig: „Auch der Sport muss seinen Beitrag zur Lösung der umweltpolitischen Herausforderungen unserer Tage leisten. Und die Politik muss dafür die richtigen Weichen stellen.“

 

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