Französische Offiziersanwärter*innen des BIZBw zu Besuch im Stuttgarter Landtag

Mannheim, den 29.07.2019

Kurz vor der Sommerpause empfing die Mannheimer Landtagsabgeordnete Elke Zimmer eine Gruppe von jungen französischen Offiziersanwärterinnen und Offiziersanwärtern, die zurzeit im Bildungszentrum der Bundeswehr in Neuostheim lernen, zu einem Besuch im Landtag von Baden-Württemberg. Themen, die die jungen Offiziere und *innen sehr interessierten, waren, wie der Föderalismus und das deutsche Bildungssystem funktionieren. Vor allem aber wurden auch Fragen zu der Kooperation zwischen Baden-Württemberg und Frankreich diskutiert.

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist gerade für Baden-Württemberg vor dem Hintergrund seiner rund 500 Kilometer langen Grenze zu Frankreich und der Schweiz sowie seiner Nachbarschaft zu Österreich über den Bodensee zentraler Bestandteil seiner Europapolitik.

Daher hat das Land Baden-Württemberg nach den Aachener Verträgen sozusagen eine eigene ‚Frankreich-Konzeption‘ festgelegt, um die deutsch-französischen Beziehungen zu stärken. Es werden gemeinschaftlich Projekte der Ko-Administration und im Verkehr geplant und umgesetzt, um Synergien zu nutzen und vor allem den Menschen in Grenzgebieten einen Mehrwert zu bieten.

„Der Austausch und ein gutes Verhältnis mit unseren Nachbarländern ist von enormer Bedeutung gerade im Hinblick auf ein zusammenwachsendes Europa. Die Diskussion mit den französischen Offiziersanwärter*innen hat mir wieder mal gezeigt, wie wichtig es ist gemeinsam ins Gespräch zu gehen und im Gespräch zu bleiben, um auch in Zukunft länderübergreifend zusammenrücken zu können,“ so die Landtagsabgeordnete Elke Zimmer.

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