„Impulse Inklusion“ – Projekte in Mannheim werden gefördert

Mannheim, den 21. Dezember 2018

 

 Das Land fördert Inklusionsprojekte mit Vorbildcharakter. Zwei der insgesamt 30 landesweit geförderten Projekte kommen aus Mannheim, wie die Mannheimer Landtagsabgeordnete Elke Zimmer (GRÜNE) mitteilt: „Das Projekt KreativZeit unter Federführung der Begegnungsstätte Westliche Unterstadt e.V. und das Projekt des Kulturparkett Rhein-Neckar e.V. zur kulturellen Teilhabe von Menschen mit Behinderung sind wichtige Impulsgeber“, ist die Abgeordnete überzeugt. Sie freue sich sehr über die Würdigung der beiden Projekte. Das Kulturparkett darf sich über eine Förderung in Höhe von 17.550 Euro freuen. An die Begegnungsstätte Westliche Unterstadt gehen 9.180 Euro.

„Der Verein Kulturparkett Rhein-Neckar vermittelt seit 2013 an mittlerweile über 5.000 Menschen die es sich sonst nicht leisten könnten, kostenfreie Eintrittskarten zu Sport- und Kulturveranstaltungen. Diese tolle Förderung schließt damit eine Lücke um auch Menschen mit Behinderung in die reichhaltigen Angebote besser mit einbeziehen zu können“, so Gerhard Fontagnier, kulturpolitischer Sprecher der Grünen Gemeinderatsfraktion sowie Mitbegründer und Vorstand des Kulturparkett Rhein-Neckar e.V.

Die Förderung sei ein Beleg dafür, dass Inklusion erfolgreich ist, wenn Menschen mit Behinderung da, wo sie leben, auch entsprechende Angebote zur Beteiligung vorfinden. Nur so können sie ihr Recht ausüben, selbstbestimmt und gleichberechtigt am gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Leben teilzunehmen. Landesweit unterstützt Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha im Jahr 2018 mit dem Förderprogramm „Impulse Inklusion“ mit insgesamt rund 426.000 Euro

Hintergrund zum Förderprogramm:

Nach sechs Jahren „Impulse Inklusion“ hat das Land  insgesamt 210 Projekte mit rund  5,6 Millionen Euro unterstützt. Alle durch „Impulse Inklusion“ geförderten Projekte werden von Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam entwickelt, geplant und durchgeführt. Expertinnen und Experten aus den Wohlfahrtsverbänden, den Kommunalen Landesverbänden, der Geschäftsstelle der Landes-Behindertenbeauftragten sowie Vertreterinnen und Vertretern von Menschen mit Behinderungen haben das Ministerium für Soziales und Integration bei der diesjährigen Programmentscheidung beraten.

Das Förderprogramm ist Teil der Initiative des Sozialministeriums, mit der die UN-Behindertenkonvention in Baden-Württemberg umgesetzt werden soll.

 

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