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Mehr Carsharing – weniger Bürokratie

Mannheim, den 15. Februar 2019

 

Seit heute haben Kommunen und Landkreise in Baden-Württemberg mehr Handlungsspielraum bei der Ausweisung von Carsharing-Stellplätzen. Nachdem der Bund mit dem Carsharinggesetz bereits eine Sondernutzung im öffentlichen Straßenraum an Bundesstraßen zugelassen hat, wird mit der Neuauflage des Straßengesetzes in Baden-Württemberg, die am Freitag, den 15. Februar in Kraft tritt dies nun auch an Landes-, Kreis- und Gemeindestraßen ermöglicht. Das bedeutet für Stadt- und Gemeindeverwaltungen zum einen weniger Bürokratie bei der Ausweisung stationsbasierter Carsharing-Stellplätze im öffentlichen Raum und, so die Hoffnung der Politik, führt  zu einer weiteren Ausweitung des Angebots und in der Konsequenz zu weniger PKW-Verkehr.

Als Carsharing-Nutzerin der ersten Stunde begrüßt auch die Mannheimer Landtagsabgeordnete Elke Zimmer (GRÜNE) diese Änderung:  „Es braucht attraktive Stellplätze, die im öffentlichen Raum gut zugänglich und vor allem auch sichtbar sind. Dann wird das Angebot ganz sicher von noch mehr Menschen genutzt und zwar als echte Alternative zum eigenen PKW.“

Der Vorteil für die Nutzerinnen und Nutzer liegt auf der Hand. Aber auch Kommunen und Anbieter freuen sich über den Wegfall der bürokratischen Hürden. Elke Zimmer ist sich sicher: „Damit schafft das Land eine gute Grundlage, um den fahrenden wie auch ruhenden Verkehr in unserer Kommune weiter zu reduzieren und trotzdem dem Bedürfnis der Menschen nach individueller Mobilität gerecht zu werden.“

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