Landesdenkmalförderung ist eine Investition auch für nachkommende Generationen

Mannheim, den 27. April 2018

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Erneut werden Instandhaltungsmaßnahmen an Mannheimer Kirchen gefördert

Wie schon im vergangenen Jahr profitiert Mannheim erneut vom Denkmalförderprogramm des Landes. Schon im Sommer vergangenen Jahres wurden Instandhaltungsmaßnahmen an der Erlöserkirche in Seckenheim und der Epiphaniaskirche in Feudenheim gefördert. Beide Kirchen können nun erneut von den Investitionen der grün-schwarzen Landesregierung in die Denkmäler des Landes profitieren.

Für die Erlöserkirche, als einem der Seckenheimer Wahrzeichen ist dies sogar die dritte Förderung aus dem Landestopf. Mit den 10.780 Euro, die das Land diesmal zu Verfügung stellt, wird die Schutzverglasung der Bleiverglasung an der Kirche umgesetzt. Für den zweiten Bauabschnitt bei der Instandsetzung des Glockenturms der Epiphaniaskirche stellt das Land 45.380 Euro bereit. Neu in das Förderprogramm aufgenommen wurde die katholische Heilig Geist Kirche in der Schwetzingerstadt. Für die Instandsetzung des Marienalters werden vom Land 10.100 Euro zur Verfügung gestellt.

Die Mannheimer Landtagsabgeordnete Elke Zimmer (Grüne) und Landtagsabgeordnete Julia Philippi (CDU) freuen sich über diese Förderung für Mannheim: „Unsere Denkmäler zu pflegen und zu erhalten, ist eine wichtige Aufgabe und es ist wichtig, dass das Land sich daran beteiligt. Schließlich sind unsere Denkmäler ein Stück unserer Geschichte, das weiterlebt und so auch nachkommenden Generationen erhalten bleiben wird. Neben den Anstrengungen des Landes ist auch das große Engagement vieler privater Initiativen beim Erhalt unseres kulturellen Gedächtnisses unverzichtbar.“

Die erste Tranche der Denkmalförderung 2018 umfasst ein Volumen von insgesamt 7,1 Millionen Euro. Generell können alte Kirchen und Klöster, Burgruinen, historische Ortskerne oder Mühlen und alte Industrieanlagen durch die staatlichen Zuschüsse unterstützt werden. Ziel des Denkmalförderprogrammes ist der Schutz der 90 000 Bau- und Kunstdenkmäler sowie der mehr als 60 000 archäologischen Denkmäler in Baden-Württemberg. Das Land erhält das Geld aus Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto Baden-Württemberg.

 

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