Phosphor-Recycling wird vom Land gefördert

Mannheim, den 14. Februar 2019

 

 

Phosphor ist für den Menschen ein in vielerlei Hinsicht wichtiger Mineralstoff und spielt auch bei der Produktion von Nahrungsmitteln eine große Rolle. Bei den zukunftsweisenden Phosphor-Rückgewinnungsanlagen ist Baden-Württemberg deutschlandweit führend – mit den nun bewilligten Fördermitteln wird dieser Vorsprung weiter ausgebaut.

 

Das Umweltministerium fördert vier Anlagen zur Phosphor-Rückgewinnung im Land mit insgesamt 11,4 Millionen Euro. Vier Millionen davon kommen aus dem Landestopf. Eines der geförderten Projekte ist der Bau einer großtechnischen Pilotanlage zur thermochemischen Klärschlammbehandlung mit integrierter Phosphor-Rückgewinnung der MVV Umwelt Asset GmbH in Mannheim. In dieses Projekt fließt mit über 6 Millionen Euro der größte Anteil der Fördergelder.

 

Die Mannheimer Landtagsabgeordnete Elke Zimmer (GRÜNE) erklärt die Idee des Phosphor-Recycling: „Aus Abwässern oder Klärschlämmen werden Phosphate zu Pflanzendünger verarbeitet. Indem wir die Salze rückgewinnen, können wir nicht nur Überdüngung in Gewässern verringern, sondern auch Phosphor als Grundstoff für Düngemittel in der Landwirtschaft erhalten. Das spart Energie und macht uns unabhängiger von Importen.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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