Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Sommerschule an der Mannheimer Popakademie erneut vom Land gefördert

Mannheim, den 09. Mai 2018

.

Jugendliche können mit Spaß Lerndefizite ausgleichen und neues Selbstbewusstsein gewinnen

Erneut haben Mannheimer Schüler*innen die Möglichkeit das Sommerschulangebot an der Popakademie zu nutzen. Insgesamt bieten 42 Schulen im Land in den kommenden Sommerferien ein Sommerschulangebot. Das Kultusministerium fördert dieses Landesprogramm durch Anrechnungsstunden für die Lehrkräfte und Sachmittel mit einer Gesamtsumme von rund 575.000 Euro. Sommerschulen bieten Jugendlichen mit Lerndefiziten die Möglichkeit, diese über die Sommerferien auszugleichen. Dabei werden Schülerinnen und Schüler individuell unterstützt und gefördert. Großen Wert wird darauf gelegt, dass nicht einfach gepaukt wird, sondern auch das Selbstbewusstsein der jungen Menschen gestärkt wird.

Die Mannheimer Landtagsabgeordnete Elke Zimmer (Grüne) ist vom Konzept der Sommerschulen überzeugt: „Dieses ganzheitliche Programm verbindet Lernen und Freizeit. Die Jugendlichen können Lernblockaden besser erkennen und fehlende Kenntnisse vor dem Start des neuen Schuljahres nachholen. Und der Spaß bleibt dabei nicht auf der Strecke.“

Neben dem Unterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch gibt es die Möglichkeit, fachspezifische Angebote von Kooperationspartnern zu besuchen. Das Lernkonzept und das Rahmenprogramm werden als gemeinsames, verzahntes Gesamtkonzept zwischen den Schulen und dem Kooperationspartner abgestimmt. Das Rahmenprogramm bietet mit musischen, technisch-naturwissenschaftlichen, sportlichen und erlebnispädagogischen Angeboten eine Ergänzung, die den teilnehmenden Jugendlichen Einblicke in Gebiete außerhalb des klassischen Unterrichtskanons bietet. „Genau darum sind die außerschulischen Partner, wie hier in Mannheim, die Popakademie so wichtig. So wird die Freude am Lernen neu entdeckt und  die Lernfähigkeit und Motivation der Schülerinnen und Schüler gesteigert“, so Elke Zimmer abschließend.

zusätzliche Informationen:

Sommerschulen werden in Baden-Württemberg seit 2010 gefördert und haben sich inzwischen in Baden-Württemberg etabliert. Es handelt sich dabei in der Regel um einwöchige Angebote für Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf nach Klassenstufe 7 von Hauptschulen, Werkrealschulen, Realschulen und Gemeinschaftsschulen. Hierdurch soll ein guter Start ins neue  Schuljahr ermöglicht werden. Bei Bedarf ist die Einrichtung einer Sommerschule auch bei anderen Schularten, schulart- und altersübergreifend, möglich. Neu ist in 2018 die Ausweitung des Programms auf den Grundschulbereich. Das Pilotprojekt sieht jeweils 2 Grundschulstandorten pro Regierungspräsidium vor. Diese insgesamt 8 Grundschulstandorte werden in 2018 gesondert in Bezug auf das Qualitätskonzept des Kultusministeriums begleitet und durch die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg evaluiert.

Verwandte Artikel