Bildung: Tag der freien Schulen

Junge Menschen wollen mitreden und etwas bewegen! Das hat mir der Besuch des Neckarauer Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium anlässlich Tag der freien Schulen am 12. November nochmals deutlich gezeigt. Gemeinsam mit meinem Landtagskollegen Dr. Boris Weirauch (SPD) starteten wir mit einer „Entweder-Oder“-Fragerunde. Dabei konnten die Schüler*innen auch so einige Privates über uns in Erfahrung bringen, wie beispielsweise, dass wir beide den Sommer lieben, eine Schwäche für Schokolade haben und problemlos auf das Geschirrspülen verzichten können. Die Unterschiede ließen jedoch nicht lange auf sich warten und während ich mich für Sport, Berge und Pizza entschied, tendierte Kollege Weirauch zu Wellness, Strand und Döner. Nach diesem Einstieg ging es dann aber auch politisch zur Sache: In einer großartig vorbereiteten Diskussionsrunde haben wir mit den Schüler*innen der Politikleistungskurse und der Klasse 10c über verschiedene Aspekte von Mobilität und Bildung gesprochen. Debattiert wurde unter anderem über die Vor- und Nachteile von E-Scootern, inwiefern ein kostengünstiger Nahverkehr unsere Lebensqualität beeinflusst, welche Schlüsselrolle Digitalisierung in der Bildung zukommt, welche zeitliche Organisation ihrer Schulzeit (G8 oder G9) die Schüler*innen präferieren und ob es ein Wahlrecht ab 16 Jahren geben sollte. Der Besuch des Bach-Gymnasiums endete mit einem Rundgang durch das Schulhaus, den schuleigenen Weltladen und einem Austausch mit dem Rektorat in der Bibliothek.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals ganz herzlich bei allen Beteiligten für die tolle Vorbereitung und Durchführung bedanken. Mich hat dieser Termin mit den Schüler*innen erneut in meiner Überzeugung bestärkt, dass die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre, wie mit dem aktuell eingereichten Gesetzesentwurf zur Wahlrechtsreform nun endlich auf den Weg gebracht, richtig ist und unsere Demokratie und die Teilhabe von jungen Menschen stärken wird.

Verwandte Artikel