GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG

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Demokratie in Gefahr? Aus der Vergangenheit lernen

Dauerausstellung „Was hat das mit mir zu tun?“ aktueller denn je: Mit den Landtagsabgeordneten Elke Zimmer und Dr. Susanne Aschhoff im NS-Dokumentationszentrum im MARCHIVUM.

Wie scheitert eine Demokratie? Mit dieser spannenden Frage startete die Veranstaltung „Demokratie in Gefahr? Aus der Vergangenheit lernen“ der Grünen Landtagsabgeordneten Elke Zimmer und Dr. Susanne Aschhoff im MARCHIVUM. Im Anschluss an die Führung durch das NS-Dokumentationszentrum diskutierten die Teilnehmenden über Parallelen und Unterschiede zu heute mit Dr. Harald Stockert, dem Direktor des MARCHIVUM.

Demokratie ist nicht selbstverständlich

„Der große Anklang dieser Veranstaltung zeigt, wie aktuell das Thema der Ausstellung heute ist“, begrüßte Zimmer die rund 60 Teilnehmenden. „Um zu verhindern, dass Geschichte sich wiederholt und um es im Hier und Jetzt sowie in Zukunft besser zu machen, ist es wichtig, die Vergangenheit zu kennen,“ ergänzte Dr. Aschhoff. Die multimediale und interaktive Dauerausstellung „Was hat das mit mir zu tun?“ im MARCHIVUM erzählt die historische Entwicklung in Mannheim während der NS-Diktatur. Sie stellt Fragen nach dem Wie und Warum an unsere eigene Geschichte, um ein Verständnis dafür zu entwickeln, dass unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung stets gegen antidemokratische Tendenzen von uns allen verteidigt werden muss.

„Demokratie ist nichts Selbstverständliches“, betonte Zimmer. „Wir müssen für sie eintreten und für sie kämpfen. So deutlich hätte ich das vor fünf Jahren nicht gesagt. Aber heute erleben wir, wie rechte Kräfte versuchen, unsere Demokratie zu destabilisieren. Deshalb ist es so wichtig, dass wir alle am 9. Juni bei den Kommunal- und Europawahlen demokratisch wählen. Wir haben es mit unserem Kreuz in der Hand.“

Heute wie damals? Parallelen und Unterschiede

„Klimawandel, Corona, Kriege: Krisen machen Angst. Der Schlüssel, um diesen Krisen zu begegnen sind gute Bildung und gesellschaftlicher Zusammenhalt – kein rechter Populismus,“ so Dr. Aschhoff. „Wir haben die Aufgabe, es besser zu machen und auch die Voraussetzungen dafür, das zu schaffen. Lasst uns gemeinsam aus der Vergangenheit lernen und unsere Zukunft freiheitlich und demokratisch gestalten!“

Die Ausstellung startet mit der Weimarer Republik und dem Scheitern einer Demokratie. Biografien und interaktive Stationen erwecken Geschichte zum Leben und bringen das Mannheim der 1930er und 40er Jahre näher. Immer wieder fanden Teilnehmende Parallelen zu heute: Auch damals gab es eine Medienrevolution: „Ohne das Radio wäre der Aufstieg der Nationalsozialisten nicht möglich gewesen“, erklärte Dr. Stockert während der Führung. „Und heute nutzen sie TikTok“, stellte ein Teilnehmer fest.

„Berlin ist nicht Weimar“, beruhigte Dr. Stockert in der anschließenden Diskussion, indem er das politische Geschehen einordnete: „Die Krisen damals sind nicht mit denen heute vergleichbar und wir haben heute eine größere Krisenresilienz. Aber es gibt Mechanismen, die sich ähneln. Diese wollen wir in unserer Ausstellung aufzeigen und aufklären.“

Gemeinsame Pressemitteilung: Die Wärmewende in Mannheim – Viele interessierte Gäste bei Infoveranstaltung der Abgeordneten

Gemeinsame Pressemitteilung: Die Wärmewende in Mannheim – Viele interessierte Gäste bei Infoveranstaltung der Abgeordneten

„Die Wärmewende ist einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg zu Klimaneutralität. Dass wir in Baden-Württemberg bei der verbindlichen kommunalen Wärmeplanung schon im Jahr 2020 bundesweit eine Vorreiterrolle eingenommen haben, schafft frühe Planungssicherheit für unsere Bürger*innen. Und Mannheim ist mit dem Klimaschutzaktionsplan anderen Kommunen bereits einen Schritt voraus“, freuen sich die beiden Mannheimer Landtagsabgeordneten Dr. Susanne Aschhoff und Elke Zimmer.

Die beiden Landespolitikerinnen hatten am Donnerstag den 08. Februar 2024 alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, an der trotz Faschingsanfang viele interessierte Mannheimer*innen teilnahmen. Der Gebäudesektor ist eines der Sorgenkinder in Sachen CO2-Emission. Das liegt vor allem an der Art der Wärmegewinnung aber natürlich auch an Themen wie der Gebäudedämmung, der Nutzung von Abwärme und vielem mehr. Der kommunale Wärmeplan basiert auf dem Szenario bis 2040 in der Wärmeversorgung klimaneutral zu sein. Bis 2030 soll der CO2-Ausstoß durch Wärmeverbrauch bereits auf ¼ reduziert werden. Den konkreten Fahrplan zu diesem Ziel stellte Georg Pins anschaulich dar und beantwortete viele Detailfragen. Mannheim sei in der glücklichen Lage, dass schon 60% der Haushalte mit Fernwärme versorgt werden, erklärte Georg Pins in seinem Fachvortrag. Dieses Netz solle sozusagen organisch weiter wachsen. Aber auch andere Arten der Wärmeversorgung böten sich in bestimmten Gebieten an. Pins weist in diesem Zusammenhang auf die Beratung durch die Fachleute und die passgenaue Förderung über die städtische Klimaschutzagentur hin. Diese werde auch mit Infoveranstaltungen gezielt in die Stadtteile kommen.

Die Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Mannheimer Gemeinderat Nina Wellenreuther erläuterte als klima- und energiepolitischer Sprecherin ihrer Fraktion nochmals die große Bedeutung des kommunalen Prozesses: „Mit der Beratung und dem Beschluss der kommunalen Wärmeplanung am 22. Februar 2024 im Ausschuss für Umwelt und Technik sowie dem Gemeinderat am 12. März 2023 fällt der Startschuss für die Bürger*innen ihre Optionen klimafreundlich zu heizen, zu überblicken. Passgenau auf das eigene Haus zugeschnitten. Relevant wird das natürlich erst wenn die eigene Heizung kaputt geht oder eine neue geplant ist. Mit der kommunalen Wärmeplanung macht sich Mannheim auf den Weg klimafreundlich zu heizen, ein großer Baustein für den Mannheimer Klimaschutz. Denn der Wärmesektor ist für ca. 40% der CO2 Emissionen verantwortlich und somit eine große Stellschraube.“

Die beiden Abgeordneten weisen abschließend auf die Verantwortung aller hin: „Die Wärmewende ist eine große Aufgabe für uns alle, für die wir auch gemeinsam die Verantwortung tragen. Die Lösungen dafür sind aber höchst individuell und eine gute Begleitung durch Klimaschutzagentur, Stadt und auch durch Energieanbieter wie die MVV ist für die Menschen von allergrößter Bedeutung, um die für sie beste Lösung zu finden.“

Weitere Infos finden Sie unter nachstehendem LINK. Die komplette Veranstaltung kann unter diesem LINK nachgeschaut werden.

Den Nachrichtenbeitrag des RNF finden Sie unter diesem LINK.

Demokratie in Gefahr? Aus der Vergangenheit lernen

Demokratie in Gefahr? Aus der Vergangenheit lernen

Die Landtagsabgeordneten Elke Zimmer und Dr. Susanne Aschhoff laden zur Führung durchs NS-Dokumentationszentrum im MARCHIVUM.

Wie gefährdet ist unsere Demokratie? Haben wir aus der Vergangenheit gelernt oder gibt es Parallelen zu den 1930er Jahren? Diesen und vielen weiteren spannenden Fragen widmet sich die Veranstaltung „Demokratie in Gefahr? Aus der Vergangenheit lernen“ am Sonntag, 25. Februar, 11.30 Uhr, im MARCHIVUM. Die Grünen Landtagsabgeordneten Elke Zimmer und Dr. Susanne Aschhoff laden ein zu einer Führung durch das NS-Dokumentationszentrum und einer anschließenden Diskussion mit Dr. Harald Stockert, dem Direktor des MARCHIVUM.

„Nie wieder ist jetzt: Diesen Ruf gilt es, weiterzutragen und deutlich zu machen, wie wichtig es ist, unsere Demokratie zu schützen und als Demokrat*innen zusammenzustehen“, betonen die Abgeordneten. „Um zu verhindern, dass Geschichte sich wiederholt, ist es wichtig, die Vergangenheit zu kennen.“ Die multimediale und interaktive Dauerausstellung „Was hat das mit mir zu tun?“ im MARCHIVUM erzählt die historische Entwicklung in Mannheim während der NS-Diktatur. Sie stellt Fragen nach dem Wie und Warum an unsere eigene Geschichte, um ein Verständnis dafür zu entwickeln, dass unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung nicht selbstverständlich ist, sondern stets gegen antidemokratische Tendenzen von uns allen verteidigt werden muss.

Die Teilnahme ist kostenlos. Zur besseren Planung bitten Zimmer und Aschhoff um eine kurze Anmeldung per Mail an elke.zimmer@gruene.landtag-bw.de oder telefonisch unter 0621-12807302. Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich.

Gemeinsame Zumeldung: Land fördert Beratung für queere Geflüchtete mit insgesamt 375.000 Euro

Gemeinsame Zumeldung: Land fördert Beratung für queere Geflüchtete mit insgesamt 375.000 Euro

„Queere Geflüchtete haben in ihren Herkunftsländern oftmals Ausgrenzung, Gewalt und Verfolgung erfahren. Umso wichtiger ist es, dass diese Menschen bei uns besondere Unterstützung genießen und weitere negative Erfahrungen innerhalb der Flüchtlingsunterkünfte oder im Kontakt mit Behörden vermieden werden. Entsprechend begrüßen wir die Landesförderung für die Beratung queerer Geflüchteter vor Ort“, erklären die beiden Mannheimer Landtagsabgeordneten Dr. Susanne Aschhoff und Elke Zimmer.

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg fördert in drei Phasen bis Ende 2025 das Projekt „Hürden & Diskriminierungen abbauen – queere Geflüchtete stärken“ mit insgesamt 375.000 Euro. Mit diesen Mitteln wird auch die Beratungsarbeit von PLUS Rhein-Neckar e.V. mit den Standorten in Mannheim und Heidelberg unterstützt.

Zentral koordiniert wird das Projekt durch das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg. Die konkrete Beratung und Begleitung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen sowie queeren Menschen mit Fluchterfahrung erfolgt durch die drei Communitybasierten Beratungsstellen Weissenburg e.V. in Kooperation mit Amnesty International in Stuttgart, PLUS Rhein-Neckar e.V. mit Standorten in Mannheim und Heidelberg sowie Rosa Hilfe e.V. in Freiburg.

Gemeinsame Zumeldung: Land fördert Beratung für queere Geflüchtete mit insgesamt 375.000 Euro

Gemeinsame Pressemitteilung: Ausbau der Photovoltaik schreitet auch in Mannheim deutlich voran

Elke Zimmer und Dr. Susanne Aschhoff, die Grünen Mannheimer Landtagsabgeordneten sind begeistert, dass immer mehr Bürger und Unternehmen auf grünen und günstigen Solarstrom setzen: „Das zeigt deutlich: Wir sind auf dem richtigen Weg. Die Maßnahmen der grüngeführten Landesregierung wirken.“

Mannheim hat in den Jahren 2022 und 2023 insgesamt 84 Megawatt Strom aus Photovoltaikanlagen installiert. Die Stromerzeugung aus PV-Anlagen auf Gebäuden stieg in den vergangenen 24 Monaten signifikant an. Das zeigen aktuelle Zahlen aus dem Umweltministerium, die den Stand vom 31. Dezember 2023 wiedergeben. 

„Diese Zahlen sind ein positives Zeichen“, freut sich Elke Zimmer, „wir sehen, dass schon heute viele Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in Mannheim einen Mehrwehrt darin sehen, ihre vorhandenen Dachflächen mit PV-Modulen auszustatten. Damit machen sie sich unabhängig von schwankenden Energiepreisen und tun gleichzeitig richtig viel für das Klima und unsere Umwelt.“

„Die Energiewende wird damit durch die Bürgerinnen und Bürger vorangetrieben. Wir sind stolz, dass wir mit diesem Photovoltaik-Zubau die bisherigen Ziele mehr als erreicht haben. Uns Grünen ist eine preisgünstige, zuverlässige und umweltfreundliche Energieversorgung wichtig. Und es ist einfach genial, was das Handwerk in Baden-Württemberg hier leistet. Wir setzen daher auf einen weiteren Ausbau der Erneuerbaren und der Solarenergie.“ fügt Dr. Susanne Aschhoff hinzu.

2023 konnten in ganz Baden-Württemberg insgesamt zusätzlich 1.857 Megawatt Solarstrom aus PV-Anlagen auf Gebäuden und auf Freiflächen installiert werden. 2022 waren es landesweit 817 Megawatt.

Weitere Informationen finden Sie unter diesem LINK.

Gemeinsame Zumeldung: Land fördert Beratung für queere Geflüchtete mit insgesamt 375.000 Euro

Gemeinsame Zumeldung: Bezahlbaren Wohnraum für Auszubildende – Land schreibt Förderung „Junges Wohnen“ aus

Die beiden Mannheimer Abgeordneten Dr. Susanne Aschhoff und Elke Zimmer weisen auf den Förderaufruf des Landes zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Auszubildende hin: „Bezahlbarer Wohnraum für Auszubildende ist vor allem, aber nicht nur eine soziale Frage. Preisgünstiges Wohnen hängt auch mit der Frage zusammen, wie wir jungen Nachwuchs für den Wirtschaftsstandort Mannheim gewinnen können. Gerade für einen traditionsreichen Industriestandort an dem die Transformation der Wirtschaft und damit auch zukunftsgerichtete Ausbildung von Fachkräften eine riesige Rolle spielt, sind beste Bedingungen für junge Menschen in Ausbildung von großer Bedeutung. Die neue Landesförderung kann hier eine wichtige Unterstützung sein.“

Mit dem Förderprogramm will das Land dabei unterstützen, Wohnheimplätze speziell für junge Menschen in Ausbildung zu schaffen. Das gab das zuständige Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen am Donnerstag in Stuttgart bekannt. Die Initiative ist eine Ergänzung der sozialen Wohnraumförderung in Baden-Württemberg und soll die Wohnsituation von Auszubildenden verbessern. Ziel ist es, zusätzlichen und preisgünstigen Wohnraum für Auszubildende zur Verfügung zu stellen. Vorgesehen ist die Schaffung von Wohnheimplätzen.

Weitere Infos zur Förderlinie und der Antragsstellung finden Sie unter diesem LINK.