Urkundenübergabe an die Minister und Staatssekretäre des neuen Kabinetts

Gemeinsam für mehr nachhaltige Mobilität: meine Vereidigung als Staatssekretärin im Verkehrsministerium

Die Mobilitätswende ist eines meiner Herzensthemen. Umso mehr freue ich mich über die Ernennung zur Staatssekretärin im Verkehrsministerium und darauf, als Teil der Regierung aktiv die Verkehrswende mitzugestalten. In der vergangenen Legislaturperiode habe ich bereits sehr gut mit unserem bisherigen und zukünftigen Verkehrsminister Winfried Hermann zusammengearbeitet und im Rahmen meiner fachpolitischen Zuständigkeit für den Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs Einiges erreicht. Im neuen Amt werde ich Vor-Ort-Termine im ganzen Land wahrnehmen und viele neue Themenfelder im Bereich Verkehr voranbringen.

Dem Verkehr kommt eine zentrale Rolle beim Klimaschutz zu. Hier will ich in meiner neuen Funktion mit daran arbeiten, dass wir auf Grundlage unseres nun beschlossenen Koalitionsvertrags die entscheidenden Weichen stellen. Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Was kann in Sachen Lärmschutz verbessert werden? Wo und wie können wir den öffentlichen Raum endlich den Menschen und natürlich auch der Natur zurückgeben? Das sind Fragen, die noch viel stärker in den Fokus gerückt werden müssen. In diesem Zusammenhang steht der Ausbau des Bus- und Bahnangebots, sowohl in der Stadt, als auch auf dem Land. Denn noch immer ist in vielen Städten, aber eben auch in ländlicheren Kommunen, der öffentliche Raum viel zur stark vom Autoverkehr, sowohl vom rollenden, als auch vom ruhenden geprägt. Saubere Luft, weniger Lärm, sichere Wege und mehr Platz, gerade für Kinder, Menschen mit Kinderwagen, Rollatoren, Rollstühlen oder Radfahrende, aber eben auch für alle anderen – dafür müssen wir im Land die Voraussetzungen schaffen und die Kommunen bei der konkreten Umsetzung vor Ort begleiten.
Selbstverständlich werde ich auch als Abgeordnete für den Mannheimer Süden weiterhin für die Menschen da sein. Daran wird sich nichts ändern.

Ein großer Wermutstropfen ist jedoch, dass ich meinen Sitz im Gemeinderat aufgeben werde. Aber ich werde weiterhin eng mit unserer Gemeinderatsfraktion verbunden sein und regelmäßig als Gast an deren Sitzungen teilnehmen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit ihnen die Verkehrswende in Mannheim voranzubringen. Unser Ziel muss es sein, den öffentlichen Raum gemeinsam mit den Menschen vor Ort lebenswert zu gestalten und dabei auch den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Das gilt sowohl für die Mannheimer Innenstadt, als auch für die Stadtteile. Damit dies gelingt, müssen wir kommunal umplanen und attraktive Alternativen zum eigenen PKW schaffen, damit alle Menschen schnell, sicher und klimafreundlich ans Ziel kommen. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang der Mobilitätspass, mit dem wir die entsprechenden Finanzierungsmöglichkeiten schaffen wollen, eine weitere Ausweitung von Sharingangeboten und eine attraktive Gestaltung unserer Stadtteile mit einem sicheren Radnetz, das die ganze Stadt erschließt. Aber auch das Thema Güterverkehr spielt für Mannheim eine zentrale Rolle. Hier sehe ich viel Potential in Sachen Umwelt- und Lärmschutz und das betrifft ganz konkret viele Menschen in Mannheim.

Bildquelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, fotografie@uliregenscheit

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