Land unterstützt beispielhafte Projekte im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung

Aschhoff und Zimmer (GRÜNE): „Ernährung ist ein Schlüssel zu mehr Nachhaltigkeit im Alltag“

Die beiden Mannheimer Landtagsabgeordneten Dr. Susanne Aschhoff und Elke Zimmer freuen sich über die Landesförderung für das Eine-Welt-Forum Mannheim e.V. in Höhe von 20.000 Euro. Mit den Mitteln soll das Projekt „Nachhaltigkeit schmeckt! – Generationen lernen gemeinsam Zukunft gestalten“ im Rahmen der „Fairen Woche Mannheim“ realisiert werden. Dabei werden sowohl Aspekte der nachhaltigen Ernährung und der entsprechenden Auswirkungen auf das Klima, als auch die globalen Arbeitsbedingungen in drei Bildungsmodulen bearbeitet. „Ernährung und Konsumverhalten sind wichtige Schlüssel für mehr Nachhaltigkeit im Alltag. Dabei ist es wichtig den Menschen klare Hebel und Handlungsoptionen aufzuzeigen. Denn es geht um noch viel mehr, als beispielsweise bestimmte Qualitätssiegel beim Einkauf zu beachten“, so die beiden Abgeordneten. Schon zum zwölften Mal unterstützt das baden-württembergische Umweltministerium mit dieser Förderlinie die unterschiedlichsten Ansätze gemeinnütziger Bildungsinitiativen. Landesweit kommen in diesem Jahr neun Projekte im ganzen Land in den Genuss einer Förderung.

Elke Zimmer, die selbst jahrelang ehrenamtlich im Mannheimer Eine-Welt-Laden mitgearbeitet hat, legt ein besonderes Augenmerk auf die Frage der Arbeitsbedingungen: „Wir alle sind als Konsumierende auch mit verantwortlich dafür, dass bei uns und in anderen Ländern faire Arbeitsbedingungen geschaffen werden. Das muss bei unseren Kaufentscheidungen wo immer es möglich ist, einbezogen werden.“ Ihre Fraktionskollegin Dr. Susanne Aschhoff ergänzt: „Wir leben in einem Land, in dem quasi alles zu jeder Zeit verfügbar ist. Regional produziertes Gemüse zu kaufen, ist aber für Klima und Zukunft viel besser, als vermeintlich „frische“ Erdbeeren mitten im Winter, deren Transport und Lagerung mit einem hohem CO2-Ausstoß verbunden sind.“

Das Projekt des Eine-Welt-Forum setze da an der richtigen Stelle an, sind sich die beiden Abgeordneten sicher und hoffen, dass es auf großes Interesse stoßen wird.

Weitere Informationen zum Förderprogramm des Landes finden Sie hier.

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