Sozial- und Kultusministerium einigen sich auf Eckpunkte einer erweiterten Teststrategie an Kitas und Schulen

Mannheim, den 5. Februar 2021

Unter welchen Bedingungen und mit welchen flankierenden Testmöglichkeiten Kitas und Grundschulen nach den Faschingsferien wieder schrittweise öffnen können, wurde von Minister Manne Lucha (GRÜNE) und Ministerin Dr. Susanne Eisenmann (CDU) erörtert. Voraussetzung für Öffnungen sind in jedem Fall weiter sinkende Infektionszahlen.

Die Mannheimer Abgeordnete Elke Zimmer (GRÜNE) begrüßt dies sehr: „Wir müssen den Kitas und Schulen, den Eltern und vor allem Kindern und Jugendlichen eine Perspektive geben, deshalb war ein Konzept zur erweiterten Teststrategie für Kitas und Schulen dringend notwendig.“

Das in Präsenz arbeitende Personal an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren, Grundschulen, Kitas und in der Kindertagespflege wird sich zunächst bis zu den Osterferien zweimal pro Woche mittels PoC-Tests (Antigenschnelltests) anlasslos testen lassen können. Dies gilt auch für die Lehrkräfte, die sich in Präsenz an weiterführenden Schulen befinden, zum Beispiel um Abschlussklassen zu unterrichten oder Notbetreuung zu gewährleisten. Der Zeitpunkt der Testung kann in eigenem Ermessen innerhalb einer Woche selbst festgelegt werden. Das Testangebot kann über die bestehenden Strukturen bei Ärzten und Apotheken wahrgenommen werden.

„Ein Konzept zur Erweiterung der Teststrategie reicht aber noch nicht“, so Elke Zimmer und fährt fort: „Die Kultusministerin ist nun in der Pflicht Konzepte für digitalen Unterricht, Fernunterricht und Wechselunterricht zu erarbeiten, um eine vom Infektionsgeschehen abhängige Rückkehr zur Normalität an Schulen zu ermöglichen.“ 

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